Vom Bier und vom Fasten

Fasten wurde früher wesentlich strenger gehalten als es jetzt der Fall ist. Aber viele Menschen mussten hart arbeiten und brauchten entsprechende Kalorien, um diese Tätigkeiten erbringen zu können.

Da das Bierbrauen früher fast ausschließlich in den Händen von Klöstern lage, ersann man einen Ausweg: man erfand das stärkere, kalorienreichere Fastenbier und verordnete den Mönchen, Priestern und anderen Ordensmenschen während der Fastenzeit eine höhere Ration vom Fastenbier zum Ausgleich der fehlenden sonstigen Verpflegung.

Suffikator das Fastenbier vom Bürgerbräu

das Zollhäusl präsentiert das FastenbierNomen est omen: Dieses starke Meisterstück vom BÜRGERBRÄU trägt seinen Namen mit vollem Recht: Weil er fast schon sprichtwörtlich süffig und eine Wohltat für Leib und Seele ist! Eingebraut wurde das Starkbier früher für die berühmte fünfte Jahreszeit – heutzutage schmeckt er das ganze Jahr über.

Bierstil: Doppelbock dunkel (untergärig)

Alkoholgehalt: 7,3 % vol.

Stammwürze: 18,3 %

Bittereinheiten: 28 EBC

Farbe: dunkel-kastanienbraun

Geruch: Karamell- und Röstaromen

Geschmack: kräftiger, malzaromatischer Körper, angenehme Süße und warme Vollmundigkeit, ausklingende Karamell- und Röstaromen im Abgang

Empfohlene Trinktemperatur: 8-10 °C

Empfohlene Glasform: Stein- oder Glaskrug

Idealer Begleiter zu: kräftigen, herzhaften Speisen, geräuchertem Schinken, deftigen Suppen, würzigem Käse, Creme-Torten und Kuchen